Tagung Krisenkommunikation

  • Tagung Krisenkommunikation
     
    17.11.2015
    Frankfurt
    NH Frankfurt City

    Unternehmen bereiten sich auf mögliche Krisenszenarien vor, schulen die Vorstände und Führungskräfte, bereiten die Pressesprecher mit Rhetorik- und Medientrainings auf den Umgang mit Journalisten vor. Und doch ereignet sich jedes Jahr aufs Neue viel Unerwartetes und Unerwünschtes für so manches Unternehmen oder die zuständige Behörde. Die Liste an Skandalen, Krisen und Katastrophen ist lang und das Ausmaß an Empörungs- und Meinungsstürmen ebenso groß: Überwachung und Spionage, Schmiergeldzahlungen und Falschaussagen, Epidemien, Flugzeugabstürze, Gerichtsprozesse um Salat und Schokolade. 

    Die kommunikative Bewältigung von Krisen jedweder Art ist eine Herausforderung an jeden Pressesprecher und Kommunikationsverantwortlichen. Krisenkommunikation ist die Königsdisziplin der PR. Transparenz und Schnelligkeit sind gefragt, ebenso wie eine gründliche Planung, funktionierende Prozesse und klar verteilte Rollen für den häufig überraschend eintretenden Krisenfall. Es muss umgehend, möglichst umfassend und zielgenau kommuniziert und gehandelt werden. Es gilt, zu agieren statt zu reagieren. Vertrauen und Reputation stehen auf dem Spiel – nicht selten auch Existenzen.   

    Wie Sie es schaffen, mit kommunikativen Mitteln aus einer Krise zu gelangen und das verlorene Vertrauen wieder aufzubauen, welche Strategien zur Krisenprävention beitragen und welche Herausforderungen es in Zeiten der Echtzeitkommunikation zu meistern gilt, erfahren Sie anhand vieler Praxisbeispiele von erfahrenen Kommunikationsexperten auf der Tagung Krisenkommunikation am 17. November.

    Am 18. November können Sie sich in ganztägigen Workshops mit zwei Aspekten der Krisenkommunikation intensiv beschäftigen: Krisen-PR und Rhetorik im Medienumgang. An beiden Tagen stehen neben Vorträgen immer wieder Gruppenarbeiten und Diskussionsrunden auf dem Programm.

    Die Tagung Krisenkommunikation richtet sich an Kommunikationsentscheider, Leiter und Mitarbeiter der Unternehmenskommunikation, Leiter PR/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecher soeiw Mitarbeiter in Presse- und PR-Stäben von Unternehmen, Verbänden und Institutionen.

        

    0. Workshop: Krisen-PR – Kontroversen, Konflikte, Krisen
    18.11.2015
     
    Frankfurt
    NH Frankfurt City
    1. Workshop: Rhetorik im Medienumgang
    18.11.2015
     
    Frankfurt
    NH Frankfurt City
  • Hier finden Sie demnächst das Programm der Tagung Krisenkommunikation am 17. November.

    17. 11. 2015
    9.00 Uhr
    Begrüßung durch den Moderator
    (Bernhard Messer, DPRG)
    9.05 Uhr
    Keynote: Krisenkommunikation – ein Bericht aus der Praxis
    (Lothar Lambertz, Leiter Externe Kommunikation, RWE Generation)

    Krisenkommunikation – ein (Mode)Begriff mit vielen Facetten. Und „hinterher“ wissen viele genau, was zu tun gewesen wäre … Aber was ist eine Krise wirklich? Wie stellt sich ein Unternehmen darauf ein? Und wie agiert es, wenn die Krise da ist? Ein Bericht aus dem Maschinenhaus eines Energieversorgers.
    9.45 Uhr
    Kommunikation in wechselhaften Zeiten
    (Martin Büllesbach, Leiter Corporate Communications, Bilfinger SE)

    Wenn ein jahrelang erfolgreich agierender Konzern innerhalb weniger Monate in schwierige Fahrwasser kommt, ist die Kommunikation in hohem Maße gefordert. Dabei gilt es nicht nur, extern den Dialog mit den relevanten Zielgruppen (Finanzmarkt, Analysten, Investoren, Journalisten etc.) sondern auch und gerade intern Führungskräfte und Mitarbeiter mit klaren, konsistenten Botschaften zu versorgen, Die Zielsetzung lautet: Motivation der Truppe hochhalten, Gerüchten vorbeugen und den guten Ruf des Konzerns erhalten.
    10.30 Uhr
    Kaffeepause
    11.00 Uhr
    Schnelligkeit vs. Präzision: Kommunikation in Echtzeit  
    (Johannes Winter, Leiter Kommunikation, Thomas Cook Group Airlines)

    Strategien für den Erhalt der Kommunikationshoheit im Nachrichtenkreuzfeuer von Social Media, Blogs, Apps und Partnern. Anforderung an die Kommunikation in der Krise mit Blick auf moderne, schnelle und partizipative Medien.
    11.45 Uhr
    Speed-Café mit Impulsvortrag: Glaubwürdigkeit in Krisen und Sondersituationen
    (Marcus Ewald & Torsten Rössing, Gesellschafter, Media Advice)

    In Krisensituationen kann ein lang erarbeiteter Vertrauensvorschuss von Unternehmen oder Organisationen zerstört werden. Glauben relevante Stakeholder den Botschaften von Kommunikatoren nicht mehr, verpufft die Wirkung aller Inhalte. Auch unbequeme Fakten nachvollziehbar zu argumentieren, kann dafür sorgen, dass auch kritische Stakeholder (NGOS, investigative Journalisten oder Bürgerinitiativen) dem Unternehmenssprecher vielleicht nicht zustimmen, aber ihm glauben. In dieser Session lernen Sie Strategien kennen, wie Sie glaubwürdig und nachvollziehbar kommunizieren, auch wenn Kritiker Sie an unerfüllbaren Moralstandards messen.
    13.00 Uhr
    Mittagspause
    14.00 Uhr
    Round Table Sessions

     RT 1: Neue Maßstäbe in der juristischen Bewertung von „Waren- und Dienstleistungstests“?
    (Karl Hamacher, Geschäftsführender Anwalt, und Dr. Markus Robak, Associate Partner, JONAS Rechtsanwaltsgesellschaft)
    Eine mangelhafte oder ungenügende Produktbewertung in einem Test, z.B. der Stiftung Warentest, kann nicht nur bei einem Markenartikler eine ernsthafte Krisenkommunikation auslösen. Jedes Unternehmen kann davon betroffen sein. Das OLG München hatte sich jüngst mit gleich zwei die Öffentlichkeit interessierenden Angelegenheiten auseinander zu setzen (Fälle „Ritter Sport“ sowie „Salat-Streit“). Welche Erkenntnisse diesen Urteilen entnommen werden können, erläutern Karl Hamacher und Dr. Markus Robak.

    15.00 Uhr
    Round Table Sessions 

    RT 2: Corporate Argumentation schlägt One-Voice 
    (Marcus Ewald & Torsten Rössing, Gesellschafter, Media Advice)
    Unternehmen stehen ständig aus unterschiedlichen Gründen mit kritischen Stakeholdern in Kontakt. Dabei unterscheiden sich Kanäle, Menschen und Anlass stark. One-Voice-Strategien sind daher oft nicht mehr das bestgeeignete Mittel. An ihre Stelle sollte eine einheitliche Denkweise über die öffentliche Positionierung des Unternehmens treten: Eine Corporate Argumentation, die die Wechselwirkungen zwischen den jeweiligen Argumenten für verschiedene Stakeholder beachtet. Diese Argumente müssen allen bewusst sein, um in jeder Situation präzise im Sinne des Unternehmens kommunizieren zu können. Die deutschen Meister im Debattieren und jetzigen Krisenmanager bieten einen Einblick in die Strategien und Instrumente argumentativer Unternehmenskommunikation von morgen.

    16.00 Uhr
    Kaffeepause
    16.30 Uhr

    Topic 1

    Eine Raffinerie muss zum TÜV
    (Thomas Bauer, Leiter Unternehmenskommunikation, OMV Deutschland)

    Alle 5 bis 7 Jahre findet eine gesetzlich vorgeschriebene, routinemäßige Generalinspektion einer Raffinerie durch einen externen Sachverständigen statt, in diesem Falle die Generalinspektion der OMV Raffinerie Burghausen im Oktober 2014. Ein industrielles Großprojekt mit EUR 42 Mio. Kosten, Neuinvestitionen von über EUR 200 Mio., 3.200 Arbeitern aus ganz Europa in einem ländlichen Gebiet. In seinem Vortrag erläutert Thomas Bauer, wie die OMV als konsequente Reaktion auf die Gerüchte und Spekulationen aus der Vergangenheit Anrainer, lokale Medien, Behörden und Politiker, eigene Mitarbeiter und am Projekt beteiligte Partnerfirmenmitarbeiter mit Hilfe einer proaktiven Informations- und Aufklärungskampagne ein Jahr lang umfassend informiert und so einem drohenden Imageschaden entgegengewirkt hat. Eine Kampagne die beim Deutschen Preis für Onlinekommunikation 2015 in den Kategorien „Krisenkommunikation & Issue Management“ und „Online Strategie des Jahres“, sowie bei den ECON AWARDS für „PR-Aktiväten“ nominiert ist.

    Topic 2

    … widde widde wie sie mir gefällt
    (Dr. Hartmut Spiesecke, Leitung Kommunikation, Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V.)
    So macht Pippi Langstrumpf sich ihre Welt. Die deutsche Textil- und Modeindustrie muss in der realen Welt erklären, was geht und was nicht. Gegensätzliche Erwartungen, einstürzende Altbauten, die Widersprüchlichkeit in uns selbst als Konsumenten und ein Schritt für Schritt gelingendes Textilbündnis sind Bausteine für eine Branchenkommunikation, die Kontroversen nicht scheut und mit globaler Komplexität umgeht.

    17.15 Uhr

    Agieren statt reagieren – Krisenkommunikation als Herausforderung für Behörden
    (Ursula Fuchs, Referatsleiterin „Information der Bevölkerung, Selbstschutz und Selbsthilfe“, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe)

    Katastrophen und Krisen sind eine Quelle für Nachrichten, sie repräsentieren eine Störung des Alltäglichen. Auf Seiten der Bevölkerung verursachen sie einen hohen Informationsbedarf, der direkt oder durch Multiplikatoren wie die Medien gedeckt werden muss. Das Interesse der Öffentlichkeit, der Wettbewerb der Medien und neue Informationskanäle, die in Echtzeit agieren, generieren eine eigene Dynamik. All dies erhöht den Druck auf die Verantwortlichen in einer Krise, bei einer Katastrophe – auch in Behörden, auch im BBK. Eine nicht vorbereitete oder fehlerhafte Krisenkommunikation kann die Situation unkontrolliert eskalieren lassen und Vertrauen bei der Bevölkerung und den Medien nachhaltig beeinflussen. Die Zielgruppe des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bei der Risiko- und Krisenkommunikation ist nicht weniger als die gesamte in Deutschland lebende Bevölkerung. Welche grundsätzlichen Überlegungen hier zum tragen kommen und welche kommunikativen Mittel wir dazu heranziehen, soll in dem Vortrag präsentiert werden.

    Fazit zur Tagung durch den Moderator
  •  Thomas Bauer

    Thomas Bauer

    OMV Deutschland, Leiter Unternehmenskommunikation

    Thomas Bauer ist seit 2007 Leiter Unternehmenskommunikation der OMV Deutschland GmbH, wo er seit 2006 als Online Manager tätig war. Zuvor arbeitete er u.a. bei E.ON in der HR Kommunikation sowie als Berater für Markenkommunikation und Senior Konzeptionist für unterschiedliche Kreativagenturen.

     Martin Büllesbach

    Martin Büllesbach

    Bilfinger, Leiter Corporate Communications

    Martin Büllesbach ist seit 2007 Head of Corporate Communications bei der Bilfinger SE. Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaften, Germanistik und Ethnologie sowie einem PR-Volontariat bei der BASF AG war er von 1992 - 1996 als Pressesprechers der BASF tätig. Im Anschluss übernahm er bei der ABB AG von 1997 – 2007 die Leitung der Unternehmenskommunikation.

     Marcus Ewald

    Marcus Ewald

    Ewald & Rössing GmbH & Co. KG, Gesellschafter

    Marcus Ewald ist ein Krisenmanager aus Mainz. Er studierte BWL auf englisch und Unternehmenskommunikation/PR in Deutschland und Spanien. Jahr 2008 wurde er zusammen mit Torsten Rössing Deutscher Meister im Debattieren. Danach begann er, sein Wissen weiterzugeben und Redner in ganz Deutschland zu schulen. Er war Vizepräsident des Verbands der Debattierclubs an Hochschulen e.V. und bis 2013 Präsident des EUDC, des europäischen Rats des Debattierens. Während seines Studiums der Unternehmenskommunikation war er außerdem Gründungspräsident der PR-Initiative kommoguntia e. V.
    Seit 2012 ist er Gesellschafter der Media Advice GmbH & Co. KG, heute Ewald & Rössing GmbH & Co. KG. Als Dozent ist er unter anderem für die Hertie School of Governance Berlin, die European Business School (EBS) die Hamburg Media School (HMS) und die FH Frankfurt im Einsatz. Er ist Mitautor des Sammelbands „Krisenkommunikation“. Seine Schwerpunkte sind Krisenkommunikation und Verhandlungsführung.

     Ursula Fuchs

    Ursula Fuchs

    Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Referatsleiterin „Information der Bevölkerung, Selbstschutz und Selbsthilfe“

    Nach dem Studium und einer Weiterbildung zur Journalistin für betriebliche Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation begann Ursula Fuchs ihre Karriere mit ersten Stationen bei den Agenturen Mühlhaus & Moers und Planpunkt, bevor sie 2002 die Verantwortung für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Museumsstiftung Post und Telekommunikation in Bonn übernahm. 2004 war sie für einige Monate zusätzlich als Pressereferentin im Museum für Kommunikation in Frankfurt tätig. Im selben Jahr wechselte Ursula Fuchs zum Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und ist dort seitdem in verschiedenen Funktionen beschäftigt, u. a. als Leiterin der Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Pressesprecherin des Bundesamtes. Seit 2007 leitet sie das 2015 umbenannte Referat „Information der Bevölkerung, Selbstschutz und Selbsthilfe“.

     Karl Hamacher

    Karl Hamacher

    JONAS Rechtsanwaltsgesellschaft, geschäftsführender Rechtsanwalt

    Karl Hamacher ist seit 2007 geschäftsführender Rechtsanwalt der JONAS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Köln. Zuvor war er als Rechtsanwalt in den Sozietäten Oppenhoff & Rädler, Köln (1996 – 2001) und Linklaters, Köln (2001 – 2007) tätig. Karl Hamacher verfügt über langjährige Erfahrungen in den Bereichen Marken- und Wettbewerbsrecht, Presse-, Medien- und Urheberrecht. Er verfügt zudem über langjährige Erfahrungen im Bereich der rechtlichen Begleitung von Unternehmenskommunikations-Krisen. Karl Hamacher ist Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz.

     Lothar Lambertz

    Lothar Lambertz

    RWE Generation, Leiter Externe Kommunikation / PR

    Lothar Lambertz, ausgebildeter Redakteur, leitet die Externe Kommunikation von RWE Generation, der internationalen Erzeugungseinheit im RWE Konzern. Im Unternehmen ist er seit 2003.

     Bernhard Messer

    Bernhard Messer

    DPRG, Leiter Arbeitskreis Krisenkommunikation und Issues-Management

    Bernhard Messer ist Medientrainer und Krisenberater für Executives in internationalen Konzernen, leitet in Doppelspitze den DPRG Arbeitskreis Krisenkommunikation und Issues-Management. Zuvor arbeitete er elf Jahre als Redakteur beim Westdeutschen Rundfunk.

    Dr. Markus Robak

    Dr. Markus Robak

    JONAS Rechtsanwaltsgesellschaft , Associated Partner / Rechtsanwalt

    Dr. Markus Robak ist Associated Partner der Kanzlei JONAS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Köln. Zuvor war Dr. Markus Robak Syndikusanwalt und Datenschutzbeauftragter im Justiziariat des Deutschlandradio Körperschaft des öffentlichen Rechts, Köln (2007 bis 2009) sowie Syndikusanwalt in der Rechtsabteilung der Axel Springer AG, Berlin (2005 – 2007). Seine berufliche Karriere begann Dr.Markus Robak als Rechtsanwalt in der Sozietät Linklaters, Köln (2003 – 2005). Dr. Markus Robak verfügt über langjährige Erfahrungenin den Bereichen Marken- und Wettbewerbsrecht, Presse-, Medien-, Datenschutz- und Urheberrecht. Zudem ist Dr. Markus RobakRechtsexperte im Bereich des Social-Media-Marketings. Dr. Markus Robak ist Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht.

     Torsten Rössing

    Torsten Rössing

    Ewald & Rössing GmbH & Co. KG, Gesellschafter

    Torsten Rössing ist ein Krisenmanager aus Mainz. Der Diplompolitikwissenschaftler studierte postgradual internationales Wirtschaftsrecht in China und Deutschland. Im Jahr 2008 wurde er zusammen mit Marcus Ewald Deutscher Meister im Debattieren. Er war der Krisenmanager der Debattier-Weltmeisterschaften 2013 und 2014 und ist der Krisenauditor der Debattier-Europameisterschaften 2015 und der Debattier-Weltmeisterschaften 2015. Seit 2012 ist Torsten Rössing Gesellschafter der Media Advice GmbH & Co. KG, heute Ewald & Rössing GmbH & Co. KG. Er ist Dozent an der Hertie School of Governance Berlin, der European Business School (EBS), der Bundesakademie für Wehrverwaltung und Wehrtechnik und der Akademie des Auswärtigen Amtes.

    Dr. Hartmut Spiesecke

    Dr. Hartmut Spiesecke

    Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie , Leitung Kommunikation, Presse, Öffentlichkeitsarbeit

    Hartmut Spiesecke leitet die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Gesamtverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie in Deutschland. Zuvor war er Senatssprecher in Bremen und Kommunikationschef mehrerer Wirtschaftsverbände. Er hält regelmäßig Kommunikationsseminare und ist kirchlich und kulturell engagiert.

     Johannes Winter

    Johannes Winter

    Condor Flugdienst , Kommunikationsleiter

    Johannes Winter leitet seit 2013 die Unternehmenskommunikation der Thomas Cook Group Airlines. Begonnen hat er im Thomas Cook Konzern 2009 als Leiter Kommunikation des deutschen Ferienfliegers Condor. Zuvor leitete der Volljurist die Unternehmenskommunikation von AOL Deutschland. Seinen beruflichen Werdegang begann er 2003 als Sprecher der FDP Berlin und deren Vorsitzenden, dem ehemaligen Bundeswirtschaftsminister Dr. Günther Rexrodt. Von 2004 bis 2005 war er Pressesprecher der Europaabgeordneten Silvana Koch-Mehrin. Winter ist Leiter des Luftfahrt-Presse-Clubs Mitte und Dozent an der Leipzig School of Media.

  • 0. Workshop: Krisen-PR – Kontroversen, Konflikte, Krisen
    18.11.2015
    Gebühr: 475,00 € zzgl. MwSt.
    Frankfurt
    NH Frankfurt City

    Eine Flut von Medienanfragen, überraschte, entsetzte oder gar geschockte Mitarbeiter, die Unternehmensführung in Aufruhr. Der Krisenfall ist da! Nun steht die Glaubwürdigkeit des Unternehmens, seiner Manager und der Marke mit ihren Kernwerten auf dem Spiel. Eine heikle Situation, die operativ und kommunikativ bewältigt werden muss.   Die Zuständigkeit und das Vertrauen in das unternehmerische Handeln werden infrage gestellt. Da ist entscheidend, schnell zum Mitgestalter des Geschehens zu werden, aus der bloßen Reaktion auf die Krisensituation so schnell wie möglich herauszufinden. Strukturiertes Handeln, schnelle Entscheidungen sind zu treffen und wirksame Strategien zu entwickeln. Im Workshop lernen Sie unter Anleitung erfahrener Praktiker und Trainer, wie Sie sich und Ihr Team auf Stunde X vorbereiten und wie Sie im Fall der Fälle zielgerichtet agieren.


    9.00 bis 17.00 Uhr

    Vorbeugung

    • Ideale Struktur eines Krisenstabs: Strukturen, Prozesse, Fähigkeiten und Rollen
    • Typologie von Krisen und Auswirkungen auf die Stabsstruktur
    • Reaktionsstrategien und Prozesse
    • Vorgehen von Medien: Kampagnen und Investigativ-Journalisten.              

    Krisenfall

    • Lagebilderstellung
    • Strategieentwicklung
    • Instrument- und Prozessdesign
    • Strategien bei unvollständiger Information 
    • Vorstandsmitglieder mediengerecht steuern 

    Praxisbeispiele

    • Typische Fälle werden analysiert
    • Erfahrungen der Teilnehmer werden durchgespielt
    • Strategien werden unter Druck erprobt

     

  • 1. Workshop: Rhetorik im Medienumgang
    18.11.2015
    Gebühr: 475,00 € zzgl. MwSt.
    Frankfurt
    NH Frankfurt City

    Eines der wirksamsten Instrumente der Unternehmenskommunikation ist eine persönliche Botschaft. Wenn der Absender authentisch kommuniziert, kann ein Interview oder ein Vortrag die Haltung von wichtigen Stakeholdern langfristig verändern.

    Besonders in kritischen Situationen sollten Kommunikatoren die strategische Option haben, die Entscheider eines Unternehmens medial einzusetzen. So können sie durch prägnante Argumente aus authentischer Quelle überzeugen. 

    Die Grundlage unserer Trainings ist seit 18 Jahren, dass wir das Geschäftsmodell unserer Mandanten verstehen und den strategischen Rahmen im Blick behalten. Wir trainieren zielgenau und spüren argumentative Schwachstellen auf.


    9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

    9.00 – 10.30 Uhr: „Das Melitta-Filter Prinzip“
    - Kernbotschaften und Grundaussagen
    - Orientierung, Stabilität und Zielausprägung
    - Wie sehr „melittern“ Sie?

    10.30 Uhr Kaffeepause

    11.00 – 12.30 Uhr: „Statements in verschiedenen Formen“
    - Die 50%-Regel, Strukturanalyse und Zielgruppenansprache Ihrer Botschaften in persönlicher Analyse.

    12.30 Uhr Mittagspause

    13.30 – 15.30 Uhr: Aug in Aug mit den Medienvertretern
    -
    Welche Fragen werfen Ihre Themen auf?
    - Was wird Journalisten interessieren?
    - Journalistische Fragemuster, Interviewtechnik, Gesprächshandwerk.
    - Wo werden Sie hinterfragt? Kritische Punkte?  

    „Ich habe da noch mal ein paar Fragen…“
    - intensivere Dialog- und Interview-Übungen
    - Kamera- oder Gesprächsübungen nach persönlichem Bedarf

    15.30 Uhr Kaffeepause

    16.00 – 17.00 Uhr: Das Expertengespräch
    - Ihre drei Kommunikationskanäle: Sprechen, Sprache, Körpersprache
    - Wie „synchron“ = glaubwürdig „laufen“ Sie in Ihrer Außenwirkung? 

    Tageszusammenfassung – Goldene Regeln

    17.00 Uhr Ende

  • Die Tagung Krisenkommunikation am 17. November 2015 sowie die Workshops am 18. November 2015 finden im NH Frankfurt City statt. 

    Anreise:
    Vilbeler Straße 2, 60313 Frankfurt am Main


Hinweis zum Hotel

Eine Übernachtung im Seminarhotel ist in der Gebühr nicht inbegriffen. Gern sind wir Ihnen bei der Buchung behilflich.