Ich nehme viel spannendes in die Praxis mit aus den Vorträgen, aber vor allem auch aus den vielen Gesprächen mit den Teilnehmern: z.B. Verknüpfungen zu Wissens- und Innovationsmanagement. Gerne mehr davon.
Tagung Interne Kommunikation
2012 könnte ein entscheidendes Jahr für Interne Kommunikatoren werden. Schaffen sie es, sich in ihren Organisationen als tatsächliche Kommunikationsmanager zu etablieren? Als kommunikative Coachs und Sparringspartner des Vorstands? Oder fristen sie stattdessen ihr Dasein als bloße Umsetzer, als Anhängsel der externen Kommunikation oder der Human Resources?
Die Chance, sich in den Unternehmen, Verbänden und Organisationen in den kommunikativen Sattel zu schwingen, war noch nie so gut. Das ist vor allem an zwei Entwicklungen festzumachen: dem Fachkräftemangel und dem Medienwandel. Zuvorderst wird vielen Unternehmen derzeit schmerzhaft bewusst, dass sie lange Zeit zu wenig in die Entwicklung einer starken Arbeitgebermarke investiert haben. Doch nur wer sich als attraktiver Arbeitgeber positioniert, hat die Chance, die für ihn richtigen Mitarbeiter zu finden. Und jenseits aller Employer-Branding-Programme, Messestände auf Jobbörsen, Hochglanzbroschüren oder Imagefilme zählt für High Potentials vor allem, wie die schon für das Unternehmen arbeitenden Mitarbeiter ihre Firma beurteilen. Treten sie als Botschafter ihres Arbeitgebers ein? Würden sie einem Jobanfänger zum Einstieg in ihr Unternehmen raten?
Die Bewertung der eigenen Organisation hängt dabei vor allem an der jeweiligen (vorgelebten) Kultur. Nur die Unternehmen, die ihre Mitarbeiter erst nehmen, Entscheidungsprozesse erläutern und Zugänge über alle Hierarchiegrenzen hinweg schaffen, haben zumindest die Möglichkeit, ihre eigenen Angestellten zu Botschaftern zu machen. Und bei all diesen Aspekten – hier schließt sich der Kreis – spielt die interne Kommunikation eine immens wichtige Rolle. Kommunikatoren, denen es gelingt, diese Zusammenhänge zu verdeutlichen, haben eine gute Chance, sich in ihren Einheiten ein besseres Standing zu erarbeiten.
Als Argumentationshilfe dazu dient eine aktuelle Forsa-Studie im Auftrag des „stern“, die das Vertrauen der Deutschen in verschiedenen Institutionen untersucht. „Höchst bemerkenswert, ja sensationell“, schreibt Hans-Ulrich Jörges, „erscheint indes, dass der eigene Arbeitgeber bei 81 Prozent der Deutschen vorbehaltloses Vertrauen genießt. Das sind acht Punkte mehr als 2011 – Rang zwei, nur einen Zähler hinter der Polizei.“ Angesichts dieses Werts ist die Chance mit Händen greifbar, die eigenen Mitarbeiter als Multiplikatoren für die Ziele des Unternehmens zu nutzen. Denn das Erstarken der digitalen Kanäle und sozialen Netzwerke machen es jedem Menschen möglich, für seinen Arbeitgeber (medial) Partei zu ergreifen. Und zwar sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld.
Einige Kommunikationschefs haben das schon erkannt. So sagt Emilio Galli-Zugaro, Chef der weltweiten Konzernkommunikation der Allianz, in der Februar-Ausgabe von „brand eins“: „Unsere Aufgabe ist es längst nicht mehr, als Herolde des Unternehmens Botschaften zu verkünden, die uns ohnehin niemand mehr abnimmt. Wir müssen vielmehr helfen, jene in Botschafter des Unternehmens zu verwandeln, die bei Kunden als glaubwürdig wahrgenommen werden: unsere Mitarbeiter.“
Dabei spielt die Führungskräftekommunikation eine entscheidende Rolle. Denn es sind letztlich die unmittelbaren Vorgesetzten, an denen die Mitarbeiter überprüfen, ob die hehren Grundsätze der Unternehmensspitze oder das ausformulierte Leitbild tatsächlich gelebt werden. Doch viele Teamleiter fühlen sich von ihren kommunikativen Aufgaben überfordert. Wie Kommunikatoren es schaffen, die wichtige Zielgruppe der leitenden Angestellten als Multiplikatoren einzubinden, ist daher eine der Hauptfragen, die auf der Tagung behandelt werden.
Zudem spielen die Herausforderungen an interne Kommunikatoren generell eine zentrale Rolle. Klar ist, sie brauchen viele neue Kompetenzen, denn die Anforderungen an die interne Kommunikation sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Anstatt nur Botschaften von der Vorstands- auf die Arbeitsebene zu tragen, müssen interne Kommunikatoren zu wahren Kommunikationsmanagern werden und die unterschiedlichen Rollen als Berater, Coach, Moderator, Medienmacher und Dienstleister ausfüllen. Dazu gilt es, sich mit anderen Disziplinen wie beispielsweise Human Resources oder Legal zu vernetzen. Ein eng verzahntes Zusammenwirken mit der externen Kommunikation ist inzwischen ohnehin obligatorisch, da sich nach der Digitalisierung die Trennung zwischen innen und außen, die saubere Adressierung unterschiedlicher Zielgruppen, kaum mehr aufrecht erhalten lässt. Wie sich interne Kommunikatoren in diesem Spannungsfeld bewegen, wie sie ihre Aufgaben priorisieren können, diesen Fragen möchte die 9. Tagung Interne Kommunikation am 09. und 10. Mai 2012 in Köln nachgehen.
Unsere Referenten schreiben Ihnen keine Königswege für Ihre Interne Kommunikation vor, ermöglichen Ihnen aber durch ihre Praxisberichte spannende Insights und Denkanstöße, die Sie für Ihre eigenen Projekte nutzen können. Die Tagung geht folgenden Fragen nach:
Wie ändert sich die Rolle der Internen Kommunikation? Wie lassen sich Social Media in die Interne Kommunikation integireren? Welcher Medieneinsatz eignet sich für welche Situation? Wie kann die Interne Kommunikation mit anderen Disziplinen zusammenarbeiten? Welche Schritte sind in Veränderungsprozessen ratsam? Wie lässt sich das Informationsbedürfnis der Mitarbeiter befriedigen? Wie kann die Interne Kommunikation zum Aufbau einer starken Arbeitgebermarke beitragen?
- Keynote
- Best Cases
- K2-Speed-Café
- interaktive Round-Table Sessions
- Diskussionsrunde
- Panelvorträge
... zu drei verschiedenen Themenschwerpunkten „Social Media in der Internen Kommunikation“, „Veränderungs- und Führungskräftekommunikation“, Medien und Instrumente der Internen Kommunikation“
Mitarbeiter und Leiter der Abteilungen Interne Kommunikation, Unternehmenskommunikation, Human Resources, Vorstandskommunikation, Veränderungskommunikation, Führungskom munikation, Unternehmensstrategie, Corporate Identity und Public Relations sowie Mitglieder des Vorstands und der Geschäftsleitung und PR-Fachleute aus Agenturen, die im Auftrag eines Kunden agieren.
| 09.05.2012 | K2-Tagung Auftakt | |
| 17.30 Uhr | Begrüßung durch den Moderator | |
| Wolf-Dieter Rühl, Geschäftsführender Redakteur, prmagazin | ||
| 17.40 Uhr | Keynote: Interne Kommunikation – Eine Disziplin im Wandel: Bestandsaufnahme und Zukunftsprognosen | |
| Sean MacNiven, Head of Communications Innovation, SAP | ||
| 18.15 Uhr | Evolution und Revolution der Internen Kommunikation: Von der Evaluation klassischer Medien zur Implementierung von Social Media | |
| Michael Janßen, BMW Group | ||
| Michael Janßen beleuchtet in seinem Vortrag zunächst den Status der Internen Kommunikation der BMW Group 2010/11 und gibt im Anschluss einen Überblick über die in 2011 durchgeführte umfassende Evaluation. Er zeigt die daraus abgeleiteten Handlungsfelder mit dem Fokus auf die Entwicklungschancen der Internen Kommunikation in einem internationalen Konzern auf und gelangt abschließend zu einer erweiterten Definition der Internen Kommunikation. | ||
| 19.00 Uhr | Von Social Media zu Social Business – Herausforderung für Unternehmen und Kommunikation gleichermaßen | |
| Horst Pütz, geschäftsführender Gesellschafter, MCCM Consulting | ||
| Horst Pütz geht in seinem Vortrag folgenden Fragen nach: Welche Veränderungen bewirken Social Media für Organisationen und Unternehmen? Was bedeutet Social@Business? Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft mit Social Intranets aus? Sind Social Media der Beginn einer Revolution auch in der Internen Kommunikation? | ||
| 19.45 Uhr | Diskussionsrunde | |
| 20.15 Uhr | Get-Together | |
| 10.05.2012 | K2-Tagung | |
| 9.00 Uhr | Begrüßung durch den Moderator | |
| Wolf-Dieter Rühl, Geschäftsführender Redakteur, prmagazin | ||
| 9.10 Uhr | Keynote: Interne ist gleich externe Kommunikation, braucht aber spezielle Formate | |
| Andrea Vey, Leiterin Interne Kommunikation, Deutsche Telekom | ||
| 10.00 Uhr | Wir sind ERGO | |
| Klemens Steiner, Leiter Interne Kommunikation, ERGO Versicherungsgruppe | ||
| ERGO auf dem Weg zu Deutschlands bester Versicherung – mit dem Kundenversprechen “Versichern heißt verstehen” machte sich ERGO 2010 auf den Weg. Dabei hat ERGO es sich zur Aufgabe gemacht, ein strategisch zukunftsweisendes Markenbild für die Versicherung zu entwerfen. Entscheidend dabei ist, die Mitarbeiter und Führungskräfte mitzunehmen und zu begeistern. Ein Veränderungsprozess, der zwar nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen ist, aber mit vielen Maßnahmen und Ideen auf den Weg gebracht wurde. Welchen Weg ERGO dabei gegangen ist und wie die interne Unternehmenskommunikation den strategischen Entwicklungsprozess gestaltet und begleitet hat, das wird dieser Vortrag deutlich machen. Mit Beispielen und Erfahrungen seit dem Start der neuen Marke. | ||
| 10.45 Uhr | Kaffeepause | |
| 11.15 Uhr | K2-Speed-Café | |
| Dr. Christian Kemper, Inhaber, inbetweener | ||
| Beim Speed-Café handelt es sich um ein interaktives Workshop-Format, welches sich besonders als Instrument für Großgruppenkonferenzen eignet. Angelehnt an die be-kannte Konferenzmethode „Worldcafé“ steht der Austausch mit Kollegen zu aktuellen Fragestellungen und das gemeinsame Erarbeiten von unmittelbaren Ergebnissen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer diskutieren und visualisieren in überschaubaren Gruppen unter Anleitung eines Moderators aktuelle und zukünftige Herausforderungen an den IK-Manager, deren Konsequenzen und mögliche Lösungsansätze. Nach Ablauf einer bestimmten Zeit wechseln die Teilnehmer die Gruppen. In neuer Gruppenzusammensetzung setzen die Teilnehmer den Dialog fort, so dass innerhalb einer sehr kurzen Zeit ein wertvoller Austausch mit hohem Netzwerkfaktor stattfindet: Die Teilnehmer lernen vielfältige Perspektiven und Lösungsmöglichkeiten kennen. Zudem erproben Sie live ein Instrument, welches im eigenen Unternehmen angewandt werden kann. Die Ergebnisse und Anregungen aus den Diskussionsrunden werden auf inspirierende und kreative Weise dokumentiert, so dass alle Resultate als kollektives Wissen allen Teilnehmern sofort vor Augen sind. Zusätzlich erhalten Sie die Resultate im Nachgang vom Veranstalter in aufbereiteter Form als Dokument für die weitere Verwendung in Ihrer Aufgabe als IK-Manager. | ||
| 12.30 Uhr | Mittagspause | |
| 13:30 Uhr | Round-Table-Sessions | |
| RT 1: Star Wars in The Enterprise – Ein Leitfaden für erfolgreiche Change Communication auf der Suche nach dem Social Workplace | ||
| Carsten Rossi, Geschäftsführer, Kuhn, Kammann & Kuhn | ||
| Sie werden erfahren, was Joseph Campbells “Heldenreise”, George Lucas Star Wars und technologie-induzierte Veränderungsprozesse gemeinsam haben. Sie werden die wichtigsten Dokumente, Tools und Techniken der Change Communication für Enterprise 2.0-Projekte kennen lernen. Und Sie werden lernen, dass die Suche nie endet. | ||
| RT 2: Führungskräfte – die kommunikativen Treiber in Change Prozessen | ||
| Stephan Hoursch, Vorstand, und Nadine Loleit, Director, Klenk & Hoursch | ||
| Die Welt verändert sich – immer und überall. Da fällt es Unternehmen oft, schwer Schritt zu halten. Ein “Change-Projekt” jagt das andere. Die Mitarbeiter haben Angst, sind resigniert und können oft den Vorteil von Veränderungen nicht erkennen. Daher scheitern über 50 % der Change-Prozesse – ein immenser wirtschaftlicher Schaden. Richten können es die Führungskräfte, wenn sie entsprechend vorbereitet sind. Im Workshop diskutieren die Teilnehmer, wie Kommunikationsprofis Führungskräfte am besten für die Herausforderungen von Veränderungsprozessen präparieren können. Welche Rollen das Management einnehmen kann und soll und wie sie ihre Mitarbeiter motivieren. | ||
| RT 3: Interne Kommunikation neu sortiert: ein Werkzeugkasten | ||
| Andreas Voß, Geschäftsführer JP|KOM | ||
| Die Mitarbeiterzeitung hat Verstärkung bekommen. Im internen Netz reden viele mit, aber längst nicht alle. Wie lässt sich Mitarbeiterkommunikation da steuern? Wie bringt der interne Kommunikationsmanager heute Print und Online, Strategie und Leserinteressen unter einen Hut? Andreas Voß von JP|KOM präsentiert ein Toolset, das die interne Medienlandschaft neu aufstellt – von der Analyse über Strategie und Medienentwicklung bis zur Umsetzung. | ||
| 14:30 Uhr | Round-Table-Sessions – 2. Durchlauf | |
| RT 1: Star Wars in The Enterprise – Ein Leitfaden für erfolgreiche Change Communication auf der Suche nach dem Social Workplace | ||
| Carsten Rossi, Geschäftsführer, Kuhn, Kammann & Kuhn | ||
| RT 2: Führungskräfte – die kommunikativen Treiber in Change Prozessen | ||
| Stephan Hoursch, Vorstand, und Nadine Loleit, Director, Klenk & Hoursch | ||
| RT 3: Interne Kommunikation neu sortiert: ein Werkzeugkasten | ||
| Andreas Voß, Geschäftsführer JP|KOM | ||
| 15.30 Uhr | Kaffeepause | |
| 16.00 Uhr | Panel 1: Social Media in der Internen Kommunikation | |
| You tweet – I phone: Social Media in der Internen Kommunikation – Fluch oder Segen? | ||
| Anne Schwindling, Leiterin Interne Kommunikation und Unternehmensimage, Fraport | ||
| Kann Social Media in der internen Kommunikation gewinnbringend genutzt werden? Welche Aufgabe kann Social Media erfüllen? Wie passen Web2.0-Angebote in den vorhandenen Medienmix? Was bedeutet der Einsatz für andere Kommunikationskanäle? Diese und andere Fragestellungen sollen beleuchtet werden. Der Vortrag gibt Einblicke in die aktuellen Projekte und Planungen der Internen Kommunikation bei der Fraport AG. | ||
| Panel 2: Kultur – Veränderung – Führung | ||
| Wenn Change zum Alltag wird | ||
| Dr. Jan-Paul Ritscher, Leiter Interne Kommunikation, HSH Nordbank | ||
| Je häufiger Change-Kommunikation erforderlich wird, umso stärker droht sie an Wirksamkeit einzubüßen. Mit jedem weiteren unternehmerischen Kurswechsel wird es schwieriger, Mitarbeiter emotional wie rational für eine (zusätzliche) Neuausrichtung zu gewinnen. Am Beispiel der Change Kommunikation der HSH Nordbank erörtert der Vortrag, was die Interne Kommunikation im Umgang mit dieser Problematik beachten muss. | ||
| Panel 3: Instrumente und Medien der Internen Kommunikation | ||
| Das Mitarbeitermagazin im Medienmix | ||
| Joachim Tillessen, Leiter Coop Medien, Coop | ||
| Joachim Tillessen beleuchtet in seinem Vortrag kurz das Zusammenspiel von Intranet, Kundenzeitung und Mitarbeitermagazin bei Coop und erklärt als Schwerpunkt den Zusammenhang zwischen motivierten Mitarbeitenden und glaubwürdiger, hochwertiger und unterhaltender Information. | ||
| 16.45 Uhr | Panel 1: Social Media in der Internen Kommunikation | |
| Das interne E-Magazin: Kompromiss oder Ideallösung? | ||
| Martina Faßbender, Leiterin Presse und Unternehmenskommunikation, Gothaer Finanzholding | ||
| Der Gothaer-Konzern führte für seine Mitarbeiter ein E-Magazin ein, das die Brücke zwischen Online- und Offline Kommunikation schlägt. Über integrierte Filme und Podcasts bezieht es die elektronischen Medien mit ein. Mit Votings und eingebetteten Kommentarfunktionen greift es zudem Aspekte aus den Social Media auf. | ||
| Panel 2: Kultur – Veränderung – Führung | ||
| Führung ist Kommunikation! | ||
| Edith Meissner, Manager Executive and R&D Communications, Daimler | ||
| Aber was heisst das die Unternehmenskommunikation mit Blick auf die Führungskräfte? Welche Informationen und welche Plattformen brauchen sie? Der Vortrag gibt einen Einblick in die Praxis der Führungskräftekommunikation eines Automobilkonzerns und stellt die wichtigsten Ergebnisse einer umfassenden Befragung der Führungskräfte zu deren Mediennutzung vor. | ||
| Panel 3: Instrumente und Medien der Internen Kommunikation | ||
| Interne Kommunikation und internationale Reichweite. Strukturen, Prozesse, Instrumente | ||
| Dr. Eric Marzo-Wilhelm, Head of Corporate Publishing & Internal Communications, Voith | ||
| Interne Kommunikation bei Voith: International und lokalisiert; polyzentrisch und koordiniert. Dr. Marzo-Wilhelm geht in seinem Vortrag den folgenden zentralen Fragen nach: Overnewsed but underinformed? Media-Oversupply oder Information-Overkill: Zur Bedeutung von Medienmix, Themenmanagement und Publikationskalendern. | ||
| 17.30 Uhr | Ende der Veranstaltung |

Martina Faßbender leitet seit Januar 2010 Presse und Unternehmenskommunikation des Gothaer Konzerns und ist zudem Pressesprecherin des Versicherungsunternehmens. Sie verantwortet neben der Öffentlichkeitsarbeit auch die interne Kommunikation der Gothaer. Zwischen 2006 und 2010 war Faßbender Leiterin der Konzernkommunikation bei der Delta Lloyd Deutschland AG in Wiesbaden und zuvor zuständig für die Kommunikation des Softwareunternehmens FJA AG in München.

Stephan Hoursch ist Mitgründer und Vorstand der Klenk & Hoursch AG. Klenk & Hoursch ist eine partnergeführte Agentur für methodische Unternehmenskommunikation. Hoursch ist Fachmann für Executive Communications. Er berät Top-Manager bezüglich ihrer persönlichen Kommunikationsstrategie und berät bezüglich der Führungskräftekommunikation in komplexen organisatorischen Aufstellungen und Situationen. Hoursch hat umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Corporate Social Responsibility und Issues Management. Vor der Selbständigkeit arbeitete er im Management von internationalen Agenturen wie Burson-Marsteller, Cohn & Wolfe und Edelman.

Michael Janßen ist seit 1998 bei der BMW Group tätig, unter anderem als Leiter der Unternehmenskommunikation und Pressesprecher im BMW Werk Leipzig. Derzeit ist er für die Steuerung der weltweiten internen Kommunikation zuständig. Der Diplom-Soziologe blickt auf eine langjährige Tätigkeit als Unternehmensberater und Trainer zurück.

Dr. Christian Kemper ist nach verschiedenen Stationen in der mittelständischen und Großindustrie mit seiner Kollegin Kerstin Huven seit acht Jahren Eigentümer der Firma inbetweener, die Menschen, Teams und Organisationen in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen begleitet. Dabei liegt ein Schwerpunkt in der Konzeption und Realisation von interaktiven Veranstaltung(sreih)en mit sehr großen und auch kleineren Gruppen, in denen Kraft, Spirit und Energie enstehen und die bewegen und berühren. Daneben arbeiten inbetweener als Leiter von Projekten in komplexen Grenz- und Überlappungsfeldern in Wirtschaft, Bildung und Kultur. Besondere Bedeutung hat für inbetweener, sinnstiftend tätig zu sein, Neues in die Welt zu bringen und zu multiplizieren.

Nadine Loleit arbeitet seit 2004 bei der Klenk & Hoursch AG. Klenk & Hoursch ist eine partnergeführte Agentur für methodische Unternehmenskommunikation. Loleit verantwortet dort den Bereich Employee Relations und berät Kunden aus den Branchen Finanzen, Logistik und E-Business sowie dem produzierenden Gewerbe bei der Internen Kommunikation und Change Management. Von 2001 bis 2004 war sie bei der Fink & Fuchs AG tätig.

Sean MacNiven ist Head of Communications Innovation bei SAP in Walldorf. In dieser Rolle ist MacNiven global verantwortlich für Innovation im Bereich der Unternehmenskommunikation und untersucht neue Trends in Technologie und Arbeitsgewohnheiten, die die Effektivität der Kommunikation im Unternehmen verbessern und vermenschlichen können. Natürlich spielen Social Medien hier eine große Rolle, aber auch neue Arten die klassischen Kommunikationskanäle wie Internet und Intranet zu benutzen, werden intensiv untersucht. MacNiven ist studierter Informatiker/ Mathematiker und besitzt zudem einen Abschluss in Linguistik.

Dr. Eric Marzo-Wilhelm studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte in Regensburg. Nach Abschluss der Promotion und einer Station in Hamburg ging er 1998 nach München zu VIAG Interkom. Dort konnte er in den nächsten Jahren v.a auf dem Gebiet der Neuen Medien und der internen Kommunikation zahlreiche Projekte und Veränderungen mitgestalten, so zum Beispiel die Einführung der Marke O2 und die Integration von O2 Germany in die Telefónica SA. 2009 wechselte er in die Konzernkommunikation des Maschinen- und Anlagenbauers Voith. Hier leitet er die Abteilung Corporate Publishing & Internal Communications und ist verantwortlich für die weltweiten internen und externen Unternehmensmedien, sowie die interne Kommunikation.

Edith Meissner ist bei der Daimler AG verantwortlich für die globale Führungskräftekommunikation sowie die Kommunikation der Forschung und Entwicklung des Unternehmens. Sie ist seit mehr als 25 Jahren in unterschiedlichen Funktionen in der Unternehmenskommunikation im In- und Ausland tätig. Zu ihren Aufgabenfeldern gehörten interne Kommunikation, Pressearbeit und PR, Sponsoring, Eventorganisation sowie die Begleitung von Veränderungsprozessen. Sie ist neben ihrer Tätigkeit im Unternehmen Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft und Journalistik an der Universität Hohenheim.

Horst Puetz ist seit 2008 geschäftsführender Gesellschafter der MCCM Consulting GmbH mit Sitz in Köln. MCCM versteht sich als Architekt von Informations- und Kommunikationssystemen und begleitet Unternehmen bei der Entwicklung und Durchführung von Strategien und Projekten diesbezüglich. Der studierte Fotodesigner leitete als Geschäftsführer und Vorstand Internet-, TV- und Medienunternehmen. Er war Mitbegründer des Deutschen Multimedia Verbandes (DMMV - heute BVDW). Durch seine Arbeit als Medienproduzent und Medienberater sowie die Erstellung von Studien hat er sich als Übersetzer von Kommunikationsthemen und technischen Umsetzungen positioniert. Horst Pütz ist spezialisiert auf strategische Kommunikationsberatung und das Kommunikations-Controlling.

Dr. Jan-Paul Ritscher ist Leiter der Internen Kommunikation bei der HSH Nordbank AG. Seit 2001 ist er für die Bank bzw. die Hamburgische Landesbank, als eines ihrer Vorgängerinstitute, tätig. Ab 2004 baute der promovierte Volkswirt im frisch fusionierten Institut die Interne Kommunikation auf, die er seit 2007 leitet. Seine Schwerpunktthemen sind – entlang der Entwicklung der Bank: von der Fusion über einen angestrebten Börsengang bis zur Finanzmarktkrise – Vorstands- und Projektkommunikation, HR-Prozesse sowie Change Management. Parallel zu seiner Tätigkeit für die Bank war er neun Jahre Dozent an der Bankakademie e.V.

Carsten Rossi verantwortet als Geschäftsführer der Kuhn, Kammann & Kuhn GmbH die Bereiche Business Development, Innovations-Management und Öffentlichkeitsarbeit sowie Personal. In diese Aufgaben bringt Carsten Rossi internationale Erfahrungen und Beratungskompetenz aus allen Disziplinen der Unternehmenskommunikation ein. Sein aktueller Schwerpunkt liegt in der Entwicklung der neuen Business Unit Technology and Change, die Change Communication und Management für technologieinduzierte Veränderungsprozesse anbietet. Unter anderem fungierte der studierte Komparatist als Berater bei großen Unternehmen in Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Belgien und den USA. Rossi lehrt als Dozent für Wirtschaftskommunikation und Social Media Management an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin.

Wolf-Dieter Rühl ist seit September 2007 Geschäftsführender Redakteur beim prmagazin. Während seines Studiums der Politikwissenschaften an der Universität zu Köln und der Université Sorbonne in Paris arbeitete er als freier Journalist, u.a. für die Kölnische Rundschau, den Kölner Stadt-Anzeiger und das ZDF. Seit einem Volontariat beim Medienfachverlag Rommerskirchen arbeitet er in der Redaktion des prmagazins.

Anne Schwindling ist seit 2001 bei der Fraport AG in Frankfurt am Main beschäftigt. Sie begann im Bereich Marketing und Vertriebsunterstützung und leitet seit 2010 die Interne Kommunikation und Marketing in der Unternehmenskommunikation. Die studierte Informationswissenschaftlerin ist neben Ihrer Tätigkeit bei Fraport seit vielen Jahren Managementtrainerin mit einem eigenen Trainingskonzept im lichtlosen Raum.

Klemens Steiner leitet seit 2007 die Interne Unternehmenskommunikation der ERGO Versicherungsgruppe AG. Außerdem verantwortet er das Thema Corporate Responsibility für die gesamte Unternehmensgruppe. Steiner ist Diplom Volkswirt und hat vor seiner Zeit bei ERGO als Senior Manager bei der Unternehmensberatung A.T. Kearney sowie in unterschiedlichen Positionen der AMB Aachen und Münchener Beteiligungs-AG gearbeitet.

Joachim Tillessen ist seit 2006 Leiter der Coop Medien und betreut in dieser Funktion die dreisprachige Coop Presse, das Personalmagazin sowie die elektronischen Medien und diverse Corporate Publishing Produkute der Gruppe. Vor seiner Tätigkeit bei Coop war der studierte Betriebsökonom und Verlagsmanager als Leiter eines Verlags in Solothrun tätig sowie als Gesamtleiter Medien bei einem zweisprachigen Verlag in Biel. Tillessen ist Dozent beim Verband Schweizer Presse.

Andrea Vey ist seit Januar 2008 Leiterin Interne Kommunikation der Deutschen Telekom. Zuvor war sie seit 2003 als Leiterin Presse und Interne Kommunikation bzw. als Leiterin Interne Kommunikation bei T-Com tätig. Nach ihrem Studium der Anglistik, Romanistik, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaften war sie als Texterin in einer Werbe-/PR-Agentur tätig. 1999 wechselte sie zu T-Mobile Deutschland, wo sie Pressesprecherin und von 2002 bis 2004 Leiterin Interne Kommunikation war.

Andreas Voß ist seit 2012 Geschäftsführer der JP|KOM GmbH, wo er bereits seit 2006 als PR-Berater und seit 2010 als stellvertretender Geschäftsführer tätig war. Seine Karriere begann Voß 1999 als Bankkaufmann bei der WestLB.
W1: Den Change-Prozess erfolgreich treiben - Führungs- und Veränderungskommunikation
Referent: Dr. Guido Wolf | 11. Mai 2012 | NH MediaPark Köln | 450 Euro, zzgl. MwSt. | Teilnehmerzahl: 6 - 14BeschreibungW2: Interne Kommunikation im Schleudergang - Management Summary der wichtigsten Grundlagen
Referent: Ulrike Führmann | 11. Mai 2012 | NH MediaPark Köln | 450 Euro, zzgl. MwSt. | Teilnehmerzahl: 6 - 14BeschreibungGelungene Interne Kommunikation schafft einen Mehrwert für Unternehmen und Organisationen – materiell und immateriell. Informierte Mitarbeiter denken mit, arbeiten motivierter und tragen das Markenversprechen des Unternehmens positiv nach außen. Reibungsverluste und Krankenstand nehmen nachweislich ab. Es spricht in Unternehmen und Organisation also alles für eine starke Interne Kommunikation, die strategisch und mit System entwickelt werden sollte. Für diese Aufgaben und Anforderungen braucht es professionelle IK-Manager.
W3: Intranet und Social Media in der Internen Kommunikation
Referent: Wendelin Auer | 11. Mai 2012 | NH MediaPark Köln | 450 Euro, zzgl. MwSt. | Teilnehmerzahl: 6 - 14BeschreibungIm Fokus des Seminars stehen Chancen und Herausforderungen von Intranet und Social Media in der Internen Kommunikation. Dazu werden die Grundlagen für eine erfolgreiche Intranet-Arbeit mit dem Schwerpunkt „Social Media-Initiativen“ dargestellt und anhand von Fallstudien bzw. Best Practices diskutiert. Abschließend werden konkrete methodische Ansätze für die Einführung von Social Media-Angeboten im Intranet vorgestellt.
Sie können sich schnell und unkompliziert online anmelden oder sich das Anmeldeformular downloaden und ausgefüllt an +49 (0)30 47989800 faxen. Sie erhalten nach Eingang Ihrer Anmeldung eine Bestätigung mit allen organisatorischen Hinweisen. Die Teilnahmegebühr für die Fachtagung beträgt 690 € zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer. Für Mitglieder der Verbände BdP, DJV, FCP, GPRA , PRVA und SPRG gewähren wir einen 10 %igen Rabatt und für Abonnenten des prmagazins und DPRG-Mitglieder einen 20%igen Rabatt auf den Vollpreis. Frühbucher (Early-Bird), deren Anmeldung uns bis zum 2. April 2012 vorliegt, erhalten einen 5 %igen Rabatt auf den Vollpreis. Der Preis enthält einen Begrüßungskaffee, ein Mittagessen, Tagungsgetränke, Pausensnacks und eine umfangreiche Tagungsdokumentation. Die Teilnahmegebühr eines Workshops beträgt 450 € zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer. Tagungsteilnehmer können zum reduzierten Preis (siehe unten) an einem ausgewählten Workshop teilnehmen. Im Preis sind der Begrüßungskaffee, ein Mittagessen, Tagungsgetränke, Pausensnacks und Seminarunterlagen enthalten. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl für die Seminare begrenzt ist. Sie möchten sich zu unsere Fachtagung und/oder den Workshops online anmelden? Sie erhalten nach Eingang Ihrer Anmeldung eine Bestätigung mit allen organisatorischen Hinweisen.
Stimmen zu den Seminaren
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Daphne Gross, Pumacy
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Bettina Huth, Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Das "Allheilmittel" gibt es nicht, nicht den einen Weg. Umso wichtiger zu hören, wie andere die Chancen und Herausforderungen sehen.
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Tobias Unruhe, WABCO Vehicle Control Systems
Die Tagung bot einen guten und kurzweiligen Mix aus Theorie und Praxis. Nicht nur fachlich, sondern auch beim Networking ein echtes Plus.
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Broschüre | PDF
Theresa Schulz